Fernsehen, das sich selbst generiert
Der Deutsche Fernsehpreis schafft die Urheber und Gestalter ab
Die Stifter des Deutschen Fernsehpreises (das sind ARD, ZDF, RTL sowie Pro7Sat.1) haben in einer Neufestlegung des Reglements die Kategorien für künstlerische Einzellei... [mehr]
Rauschende „NACHT DER REGISSEURE“
auf dem Münchner Filmfest 2010
Zur NACHT DER REGISSEURE, einem ungezwungenen Sommerfest, hat der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE in die Mercedes Benz-Niederlassung München eingeladen. Es... [mehr]
Leistung muss sich auch für Urheber lohnen
Erklärung des BVR und der Initiative Urheberrecht zur Berliner Rede der Justizministerin – 16.06.2010
Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. und die Initiative Urheberrecht (eine Arbeitsgemeinschaft von mehr als 25 Urheberverbänden) begrüßen die Berliner Rede zum Urheberrecht, die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am 14. Juni gehalten hat. Sie teilen vor allem die Prämissen der Ministerin zur Weiterentwicklung des Urheberrechts in der digitalen Welt, die endlich die Urheber in den Mittelpunkt rücken. In ihrer Rede hatte die Ministerin angekündigt,...
Kollektivverträge, Kontinuitäten, Werkschöpfung und angemessene Vergütung
Ein Gespräch mit Jürgen Kasten, Geschäftsführer des Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure e.V. (BVR) – 16.06.2010
Ellen Wietstock: Der BVR feierte im Rahmen der diesjährigen Berlinale sein 35-jähriges Bestehen. Im Regieverband sind knapp 600 Regisseure organisiert, außerdem etwa 140 Regieassistenten. Bei der Annahme, es gibt rund 1000 professionelle Regisseure, ergibt das einen Organisationsgrad von etwa 60%. Ziel des Zusammenschlusses ist die Verbesserung der Arbeits- und Vertragsbedingungen für Regisseure bzw. den Rechtsrahmen dafür. Was hat der Verband bereits erreicht? Jürgen Kasten: Der BVR w...
Wieviel ist kreative Arbeit wert?
Regisseure und ZDF streiten um Honorare – 23.04.2010
Der Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure streitet mit dem ZDF um eine angemessene Vergütungsregel. Dabei geht es um die Festlegung eines verbindlichen Mindestlohns für Regisseure. Weil man sich darüber nicht einig wird, soll das Oberlandesgericht München nun schlichten. “Mittwochsfilm im Zweiten. – Ja, ich hab’s verbockt. Genauso wie mein Abitur, meine Ausbildung und meine Beziehungen zu all diesen komischen Männern. – Damit ist jetzt Schluss. – Altenpflege erfordert Mut...
Regieverband fordert ZDF zu fairen Vertragsbedingungen auf
Tarifverträge als Benchmark auch bei Auftragsproduktionen – 23.04.2010
Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) hat das ZDF bisher vergeblich zu Verhandlungen über eine Gemeinsame Vergütungsregel nach § 36 des Urheberrechtsgesetz für Auftragsproduktionen aufgefordert. Versuche, eine solche mit den Produzentenverbänden abzuschließen, waren bereits 2007 gescheitert, weil diese sich nach vierjähriger Verhandlung darauf zurückzogen, nicht über die notwendigen Rechte zu verfügen. Grund sei, dass sie diese regelmäßig an Sender übertragen ...
Bundesverband Regie bekräftigt Willen zur Durchsetzung des Urhebervertragsrechts
– 23.04.2010
Auf seiner 35. Mitgliederversammlung hat der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) im Rahmen der Berlinale 2010 bekräftigt, weiterhin für eine Umsetzung des Urhebervertragsrechts zu kämpfen. Die Mitgliederversammlung unterstützt den Vorstand einstimmig in seinem Bemühen, eine Schlichtungsstelle zur Aufstellung einer Gemeinsamen Vergütungsregel nach § 36a UrhG mit dem ZDF einzurichten. Das ZDF verweigert sich bisher. Deshalb hat der BVR die gerichtliche Einsetzung ein...
AND THE WINNER IS ...
BVR kündigt auf der Berlinale zum Anlass seines 35-jährigen Bestehens den hochdotierten DEUTSCHEN REGIEPREIS an – 23.04.2010
Vor 600 prominenten Gästen aus der Film- und Fernsehlandschaft verkündete die Schauspielerin SENTA BERGER die Schaffung des DEUTSCHEN REGIEPREIS durch den BVR. Der DEUTSCHE REGIEPREIS ist eine Auszeichnung von Regisseuren für Regisseure. Er wird vom Bundesverband Regie (BVR) vergeben und soll der höchstdotierte Preis für Regisseure in Deutschland werden. Die jährlich zu vergebende Auszeichnung wird in folgenden Kategorien verliehen: Beste Regie, Preis für ein Lebenswerk, Preis für d...
FFA IN EXISTENZNOT?
BVR-BERLINALE-DISKUSSION 2010 – 23.04.2010
EINE VIDEOAUFZEICHNUNG DER DISKUSSION KÖNNEN SIE HIER ANSCHAUEN: http://www.casting-network.de/Offener-Bereich/cn-klappe/sehen/39-BVR-Gegen-die-Wand-Die-FFA-in-Existenznot.html Auch 2010 führte der BUNDESVERBAND REGIE im Rahmen der Int. Filmfestspiele Berlin eine Fachdiskussion zu einem brisanten film- oder medienpolitischen Thema durch. Noch immer scheint die Krise der Filmförderungsanstalt (FFA) ungelöst zu sein. Und noch immer scheint die Aufmerksamkeit für diese Krise angesich...
Buyout birgt Risiken für den Verwerter
Richtung weisendes BGH-Urteil zur angemessenen Vergütung – 23.04.2010
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst über die Klage einer Übersetzerin zur Frage der angemessenen Vergütung (§ 32 UrhG) entschieden. Es ging darum, ob ein pauschales Seitenhonorar mit sehr hohen Hürden für weitere Erlösbeteiligung (erst ab einer Auflage von 30.000 Ex.) angemessen ist. Das Gericht entschied, die Vergütung sei zwar bei Vertragsabschluss üblich, aber nicht redlich gewesen. Das BGH hat bei dieser Entscheidung ein paar grundlegende Aussagen zu Pauschalvergütungen getrof...
Medienpolitische Forderungen des BVR
für die 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestags – 23.04.2010
Film- und Fernsehwerke prägen maßgeblich das Selbstbild einer Nation. Gestaltet und verantwortet werden sie von Autoren und Regisseuren. Deren originäre Schöpfungskraft ist der Motor der Medienwirtschaft. Staatliche Unterstützung der Film- und Fernsehbranche kann sich deshalb nicht allein als Wirtschaftsförderung von Herstellern und Verwertern rechtfertigen und verstehen. Im Zentrum muss die Kultur- und die Kreativitätsförderung stehen, flankiert von einer ernst genommenen Innovationsfö...
THESEN ZUM STATUS DES ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKS UND SEINER FERNSEHFILM-PRODUKTION
Der Fall Heinze gibt Anlass, über strukturelle Reformen nachzudenken – 23.04.2010
Die Umstände des Falls Doris Heinze lassen jenseits der persönlichen Verfehlungsebene die Frage nach strukturellen Veränderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zwingend erscheinen. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen anderer Länder, die ihre Rundfunksysteme im Hinblick auf Transparenz und Heterogenität reformiert haben, hält der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE ein Umdenken bei Programm- und Produktionsstrukturen für unumgänglich. Unsere Demokratie hat eine Arbeits...
DER FALL HEINZE UND DIE FOLGEN
Eine Podiumsdiskussion zeigt: Dies ist mehr als ein TV-Krimi – 23.04.2010
Besondere Aufmerksamkeit erregte auf dem Hamburger Filmfest die Podiumsdiskussion „DER FALL HEINZE UND DIE FOLGEN – mehr als ein TV-Krimi?“, zu dem der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMEGISSEURE und der Verband deutscher Drehbuchautoren gemeinsam eingeladen hatten. Es wurden nicht nur der Skandal, sondern dessen Ursachen und Wirkungen, vor allem auf den Umgang mit Kreativen kontrovers verhandelt. Mehr als 100 interessierte Zuhörer, darunter viele Autoren, Regisseure und Schauspieler, be...
Neue Initiative zur Wahrung des Urheberrechts
Stellungnahme des BVR zum 3. Korb der UrhR-Novellierung – 23.04.2010
Das Bundesministerium der Justiz hat die am Urheberrecht interessierten Kreise zu einer Stellungnahme zum so genannten 3. Korb der Urheberrechts-Novellierung aufgefordert. Dabei geht es einerseits um eine erste Evaluation der Ergebnisse, die der 2008 in Kraft getretene 2. Korb erbracht hat. Hier hat sich vor allem das fehlende Widerspruchsrecht für Filmurheber bei der Aufnahme ehemals unbekannter Nutzungsarten nicht bewährt. Außerdem haben Bundestag und Bundesrat eine Reihe von Prüfaufträge...
Urheber ist der Schöpfer des Werkes
Anmerkungen zu Forderungen der ProduzentenAllianz – 23.04.2010
In einer so genannten „Hamburger Erklärung“ hat die Produzenten Allianz Film und Fernsehen auf den dringend notwendigen Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt aufmerksam gemacht. Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE (BVR) teilt diese Sorge, nicht nur im Hinblick auf die um sich greifende Internet-Piraterie, wo ohne Unrechtsbewusstsein millionenfach gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Internet-Piraterie ist Diebstahl geistigen Eigentums, es verlet...
Bundesregierung grenzt einen Großteil der Film- und Fernsehschaffenden weiterhin vom ALG-Bezug aus
– 23.04.2010
Seit der Änderung durch die Hartz-Gesetze fallen die meisten Beschäftigten der Film- und Fernsehbranche durch das soziale Raster der Arbeitslosenversicherung. Und dies, obwohl sie hohe Beiträge einzahlen. Der Grund ist: ihre Beschäftigungsverhältnisse sind zumeist zu kurzfristig, um die im Gesetz vorgesehene Anwartschaftszeit von 12 Monaten innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Bereits vor zwei Jahren hatte die Bundestags-Enquetekommission Kultur in Deutschland Änderungsvorschläge un...
FFA-Filmförderungskrise vorerst abgewendet
– 23.04.2010
Die Haushaltskrise der FFA, resultierend aus den nur unter Vorbehalt geleisteten Zahlungen einiger großer Kinotheater-Ketten und Mitgliedern des Hauptverbands Deutscher Filmtheater (HDF), scheint erst einmal abgewendet zu sein. Der Verwaltungsrat der FFA hat auch mit der Zustimmung des BVR-Vertreters Züli Aladag am 30.4. d.J. einen neuen Haushaltsentwurf abgesegnet. Er sieht die Auflösung sämtlicher Rücklagen sowie Umwidmungen bestimmter Haushaltstitel vor. Mit diesem Kraftakt ist es mög...
BVR freut sich über Änderung beim Deutschen Filmpreis
Kulturstaatsminister Neumann will Arbeit der Regisseure verstärkt würdigen – 23.04.2010
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat im Rahmen der Berlinale eine Änderung der Richtlinien des Deutschen Filmpreises ab 2010 zugunsten der Regisseure angekündigt. “Künftig sollen beim Deutschen Filmpreis auch die Regisseure Einfluss bekommen auf die Verwendung der Preisgelder für die besten Filme. Bisher kamen die Preisgelder ausschließlich den Produzenten der ausgezeichneten Filme zugute. Künftig ist vorgesehen, dass der Regisseur des jeweils ausgezeichneten Films darüber verfügen...
Faire Terms of Trades im digitalen Zeitalter
BVR stellt auf der Berlinale 2009 neue Weichen – 23.04.2010
Unter reger Anteilnahme fanden die Mitgliederversammlung 2009 des Bundesverbandes Regie (BVR) und die jährliche Fachveranstaltung im Rahmen der Int. Filmfestspiele Berlin statt. Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Aufforderung an Sender, mit dem Regieverband gemeinsame Vergütungsregeln zu verhandeln und abzuschließen. Hierbei erhielt der Vorstand BVR das einstimmige Mandat der anwesenden Film- und Fernsehregisseure, Vergütungsverhandlungen nach § 36 Urheberrechtsgesetz mit den ...
Das Kino von morgen - auf der Berlinale 2009
Podiumsdiskussion des Bundesverbands Regie – 22.12.2008
Auch auf der Berlinale 2009 hat der Bundesverband Regie wieder eine spannende Podiumsdiskussion zu einem zukunftsweisenden Film- oder Medienthema durchgeführt. In diesem Jahr ging es um nicht mehr bzw. weniger als um das KINO VON MORGEN, also um den Film im Zeitalter seiner digitalen Produzier- und Rezipierbarkeit. Es diskutierten die Regisseure Jo Baier, Dennis Gansel, Marco Kreuzpaintner mit Cay Wesnigk (online-Film AG), Martin Hoffmann (MME Moviement). Moderation: Rolf Silber, ...
Aufruf zu fairer Vertragspartnerschaft
Der neue Rundfunkstaatsvertrag weckt Hoffnung – 23.04.2010
Der Rundfunkstaatsvertrag ist die Rechtsgrundlage für die Tätigkeit der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Er ist gerade novelliert worden. Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag ebnet den Weg für eine weitreichende digitale Verwertung der Werke des öffentlich-rechtlichen Programms. Bereits seit geraumer Zeit sammeln die Sender die Nutzungsrechte dafür ein. Weniger klar und bestimmt ist, wie die gesonderte Vergütung dafür ausfällt, die oft in einem Pauschalhonorar verschwindet. Besonde...
Regisseure, Autoren und Produzenten fordern:
„online-Aktivitäten von ARD und ZDF nicht auf Kosten der Urheber!“ – 23.04.2010
In einer gemeinsamen Aktion haben heute die drei größten Berufsverbände des unabhängigen Film- und Fernsehschaffens der Forderung des DGB, der Verbraucherzentralen und des Deutschen Kulturrats nach einer grenzenlosen kostenfreien Ausweitung öffentlich-rechtlicher Internet-Angebote widersprochen. In einem vor der Berliner Bundespressekonferenz verteilten Flugblatt nennen der Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure (BVR), der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Arbeitsgemein...
Unterbrecher-Werbung verletzt das Werk
Schwedisches Gericht spricht Regisseuren Schadensersatz zu – 23.04.2010
Werbung ist aus dem Fernsehen kaum mehr wegzudenken. Dass die Programme aus gestalteten Werken bestehen, droht im Sendefluss und der Flut unterbrechender Werbung oder Trailer in Vergessenheit zu geraten. Selbst große TV- und Kinofilme werden nicht selten rüde beschnitten, gekürzt und im Abspann mit werkfremden Bildern und Texten überlappt. Seit Jahren kämpfen die beiden schwedischen Filmregisseure Vilgot Sjömann und Claes Eriksson gegen diese Unsitte. Jetzt haben sie einen großen Erfolg ...
Es glitzert wenig
Arbeitsbedingungen der Filmemacher im Visier – 23.04.2010
Die Filmbranche im Aufschwung – Die Umsätze steigen, der Staat fördert und der Glamour lockt. Doch kein anderer Kulturbereich muss einen solchen Umbruch verkraften. Jeder vierte Beschäftigte möchte seinen Job wechseln. Als der Drehtag in seine 16. Stunde ging, als der Hauptdarsteller in seinem Text ein fünftes Mal hängen geblieben war und am Set entnervt die Luft angehalten wurde, als alle schon deutlich an Konzentration eingebüßt hatten und die Szene ein weiteres Mal abzustürzen d...
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